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© Gisela Volkmann   ALLE  RECHTE  BEI  DER  AUTORIN

 

Leseproben    © Gisela Volkmann
   

Bleib

 

Eingeschlagen wie Dynamit

Sterne vom Himmel

gepflückt

Mond geküsst

Sinnesflut

im

Sinneskreisel

 

Routieren vom Tropfen

zum Wasserfall

vibrieren vom Stein

zum Geröll

bebend die Schneeflocke

zur Lawine

fliegend

abgestürzt

Genuss pulsierend

Gewitter

in der

Hitze der Nacht

 

Bleib

bis dass der

Himmel brennt

die Sonne zu regnen

anfängt

Bleib

bis in der

Sintflut

die Erde

sich

nicht mehr

dreht

           

Zuhause

 

Kilometer um Kilometer

Stunde um Stunde

die Zeit schleichend

das Leben rasend

Bilder durch`s Fenster

im Sekundentakt

 

Rattern im Untergrund

fremde Stimmen

auch mal Stille

ganz in Gedanken

im Denken an dich

im Denken an Zuhause

 

Wo bist du ?

wo ist mein Zuhause ?

bei dir

habe ich es gefühlt

bei dir

hätte ich es wollen

 

Kilometer um Kilometer

weiter weg

Stunde um Stunde

mehr entfernt

jetzt bin ich Zuhause

doch du bist nicht da



                                         

 

 

 

 

Tief drin

 

Träumende Wellen

glitzernde Gedanken

Sonnenlicht wie Sterne

die zwanglos

in den Wellen tanzen

das Denken fixiert

mal in sinnlich

schönen Erinnerungen

aber auch

schmerzhaften Worten

 

Sonnenlicht

funkelnde Sterne

tanzend in Wellen

tragen mal liebevolle

und auch fragende

Gedanken

unbeantwortet

in Wellen

wieder zurück

schwimmend

und träumend

 

Wolkensanft

spiegelt

das Sonnenspiel

uferlos

ohne Grenzen

Sehnsüchte

voller Leidenschaft

mal optimistisch

fast greifbar

stranden

malerisch im Sand

 

Was im Weg ist

wird zärtlich umspült

was im Schatten liegt

wird mit Licht gefüllt

ganz tief drin

in träumenden Wellen

und

eintauchenden Gedanken

voller Sehnsucht

Schnell

Morgen
ist alles
nicht mehr
so wild
von dem
was
Gestern
aufbrausend war
Heute
ist
schnell vorbei

 

 

Chat

 

Belanglos

Oberflächlich

ohne Thema

ohne Sinn

treffen sich unsere Worte

dein Witz lässt mich schmunzeln

dein Charme umwirbt mich

nicht mehr oberflächlich

nicht mehr belanglos

und auch nicht unerreichbar  

Wellen der Sinne

 

 

Träumendes Rauschen

sanfte Wellen

ein Farbenspiel

aus Licht und Blüten

im Strahlen

der Sonne

 

Augen

die sehen

Hände

die fühlen

Haut

die spürt

ein Hauch

von Wind

der dich

zärtlich streichelnd

umgibt

 

Voller Sehnsucht

ein Blick

stöbernd

durch

kniehohes Gras

bunt gemischt

ein Bild

das sich malt

stumm

doch vieles

verspricht

 

Ausgeknipst

 

                Sternenhimmel

                nur ein Teil

                der Mond versteckt

                Dunkelheit

                Schritte verhallen      

                Stillstand

                Ruhe

                Weite

                Schatten

                gestern war da noch ein  Licht

                ganz klar

                am Horizont

 

 

 

Mit dir

 

Nicht das erste mal

nur mit dir ist es

durch die Hölle

empor                                    

ins Himmlische

in Wolken gebettet

abstürzend in die Glut

verbrannt                                           

gleich wieder gelöscht

ertrinkend

weggerissen verloren

in meterhohen Wellen

zurück geworfen

in den heissen Sand

 

nur mit dir

am Rand

des Vulkans

verschmelzend in der Hitze

zwischen

Himmel und Hölle

in Ketten deiner Leidenschaft

 

lass mich nicht wieder frei

bleib hier

geh nicht weg

 

 

 

 

 

 

Tagträume

 

Verloren

in Gedanken

ziehend

weit weg

bis zu dir

und wieder zurück

 

Verloren im Gestern

Erinnerung im Heute

fühlend nah

zu  dir

und wieder zurück

 

Verloren

träumend

verweilend

fühlend

deiner Haut

spürend

deiner Hitze

schmeckend

deiner Nässe

 

Verloren

im Traum

verweilend

auf

unter

neben

in dir

träumend im Gestern

verweilend im Heute

wartend auf Morgen

 

 

 

AUGEN"blicke"

 

Stunden

Tage

wenige Wochen

schon vergangen

könnten auch

Jahre sein

mit dem Blick

in deine Augen

in kurzer zeit

alles verflogen

was vorher war

 

Wenige zeit

doch

soviel mehr

passiert

mit dem Blick

in deine Augen

kaum

Erinnerung

an das

wie es vorher war

 

Viel Zeit

für das

was kommen wird

mit dem Blick

in deine Augen

aber wenn auch

abgewendet

gemeinsam

in eine

Richtung sehend

geniesse ich

jeden

Augenblick

mit dir

 

Logisch

 

Wenn dein

Schweigen

auch

nur und

logischer Weise

zeitliche

Gründe

hat

dein

Schweigen

tut

meiner

Seele

nicht

gut

 

 

 

 

Ja ich will

 

Zeig mir

ob du es bist

sag mir

ob du es willst

dann

nehme ich dich

beim Wort

nehme deine Hand

ein Teil

deines Herzens

denn besitzen

will ich dich nicht

mit dir sein

lass dich so sein

wie du bist

 

Zeig mir

ob du es bist

sag mir

ob du es willst

dann nehme mich

beim Wort

stille du

meine Sehnsucht

zeig mir

meine Träume

nehm meine Liebe

und lass mich sein

wie ich bin

 

Zeig mir

ob du es bist

sag mir

ob du es willst

leihe mir

deine Zeit

schenk mir

dein Vertrauen

bade in mir

dein Verlangen

lass mich

deine Insel sein

 

Zeig mir

ob du es bist

sag mir

ob du es willst

versprechen

werden wir uns nichts

 

Gemeinsam schwimmen

auch gegen den Strom

bin dein Licht

in der Dunkelheit

sei mein Schatten

in der Sonnenglut

bin dein Schirm

wenn es nur zu

regnen scheint

halten uns

wo immer es sein muss

lassen uns doch sein

wie wir sind

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nur für kurze Zeit

 

Mich fallen lassen

in deine Lust

versinken

in dein Verlangen

                            mich vergraben                                             

in deinen Armen

eintauchen

mit dir

in die Unendlichkeit

 

 

 

Einmalig

 

Vollmond

zum Greifen nah

spürbar lebendig

Sterne

klar und hell

stark und kräftig

liebevoll

gezeichnet

im Schwarz

der Nacht

 

einmalig

 

Sonne

weich rot

am Horizont

gelb geknallt

wärmend

strahlend

steigend

wolkensanftes

weiss

liebevoll

gezeichnet

im Blau

am Morgen

 

einmalig

 

Du

zum Greifen nah

spürbar lebendig

strahlend schön

einzigartig

warm

erfrischend

leidenschaftlich

voller Liebe

für mich

liebevoll

gemalt

in mein Herz

 

einmalig

 

 

 

 

 

ZEIT

 

Stunden

mit dir

gefühlte Minuten

rasend schnell

doch unvergesslich

deine Nähe

deine Wärme

dein Lachen

deine Stimme

deine Berührung

in Liebe

wie Sonnenlicht

 

Stunden

ohne dich

gefühlte Tage

Zweifel

dunkle

wirre Gedanken

Unsicherheit

Fragen

Angst

in der Kälte

wie Schatten

im Mondeslicht

 

 

WAS

 

Was ist das

mit uns

was tun wir

was fühlen wir

wir sind uns so nah

und doch

wie Sonne und Mond

 

Was ist das

mit uns

was tun wir

was spüren wir

es tut verdammt gut

und doch

wie Sonne und Mond

 

Wenn wir uns berühren

sind keine Fragen

keine Wünsche

der Schatten

vertrieben

von Licht und Wärme

wie Sonne und Mond

 

Was ist das

mit uns

was wir lieben

wollen nehmen

viel mehr geben

wenn wir uns spüren

nicht mehr

ohne sein

wie Sonne und Mond

 

 

 

Frostschutz

 

Vakuumiert

und

eingefroren

mit einem Riss

hingehalten

nicht haltbar

Kälteschmerz

fühlend getrennt

Datum abgelaufen

 

Nicht rechtzeitig

aussortiert

aufgetaut

Gefrierbrand

miteinander

              entsorgt             

^

( im Jahrbuch

der Frankfurter Bibliothek
 2015 aufgenommen )

 

 

 

 

AN  UNS

 

Was wir

auch tun

was wir

empfinden

was wir

uns sagen

und auch

nicht

sagen

was wir

auch fühlen

alles was

wir geben

oder

wir uns

auch nehmen

alles was wir

wollen

alles

was wir brauchen

alles was

wir uns

antun

liegt

an uns